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Deutschland

Zwischen Alpen und Küste. Fahrtziel Natur. Über ein Jahrzehnt besteht mittlerweile die Zusammenarbeit der Deutschen Bahn mit drei Umweltverbänden zur Förderung eines bewussten und nachhaltigen Tourismus. Zwanzig Reiseziele warten darauf, möglichst klimafreundlich entdeckt zu werden. Ganzjährig oder saisonal. Auf Tagesfahrten oder bei einen längeren Aufenthalt. Individuell oder in einer Gruppe. Mit dem Zug, Schiff, Kanu, Auto, Fahrrad oder zu Fuß. Mehr und mehr lassen sich die Unterkünfte mit erneuerbaren Energiequellen erreichen. Kreative Mobilitätskonzepte sorgen vor Ort für umweltschonende Fortbewegung. Damit Tiere, Pflanzen und schützenswerte Naturräume eine Zukunft haben. Vom Wattenmeer bis zum Hochgebirge. Wanderungen durch wildromantische Bergregionen, Vogelbeobachtungen zwischen Watt und Fels. Botanische Schätze in Wald und Flur. Verlockende Angebote. Für umweltschonende, vielseitige und unvergessliche Erlebnisse.

Naturreiseziele. Ein Überblick. Bliesgau Biosphärenreservat, Oberallgäuer Hochalpen, National- und Naturpark Bayrischer Wald, Nationalpark Berchtesgaden, Nationalpark Harz, Nationalpark Niedersächsisches/Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, Nationalpark Jasmund, Biosphärenreservat Südost-Rügen, Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald, Naturpark Frankenwald, Nationalpark Eifel, Nationalpark Sächsische Schweiz, Naturparke/Biosphärenreservat im Thüringer Wald, Hainich Nationalpark, Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, Müritz Nationalpark, Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, Naturpark Uckermärkische Seen.

Naturerlebnisse. Eine Auswahl. Alljährlich im Frühjahr und Herbst wartet der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit einem besonders Naturschauspiel auf, dem Zug der Kraniche. Nicht selten fallen dann vor allem in der Region Fischland-Darßt-Zingst über 30.000 der langbeinigen Land- und Sumpfvögel ein, um eine mehrwöchige Rast zu und von ihren Überwinterungsquartieren in Südwesteuropa und Nordwestafrika einzulegen. Nicht weit entfernt im eher unbekannten Peenetal Naturschutzgebiet sind Tierarten wie Biber und Fischotter zu Hause. Besucher können als zeitweilige ‚Rancher im Peenetal’ bei wissenschaftlichen Forschungen mithelfen. Seltene Tier- und Pflanzenarten, auch Weidetiere, die in Deutschland teilweise ausgestorben waren, lassen sich in den weitläufigen Offenlandschaften der 2004 in Brandenburg geschaffenen Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide bewundern. 1996 wurde der erste Wolf im ehemaligen Truppenübungsgebiet Oberlausitz gesichtet. Inzwischen gibt es mindestens sechs Familien. Informationen und regelmäßige Führungen bietet das sächsische ‚Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz’. Helgoland hält außer den Robbenbabys mit dem Lummensprung eine weitere Naturattraktion bereit. Wagemutig stürzen sich jedes Jahr im Juni etwa drei Wochen alte, noch flugunfähige Küken vom Steilfelsen bis zu 50 Meter in die Tiefe. Dank Stummelflügeln, dichtem Federkleid und Luftsäcken im Körper überleben die Kleinen den Sprung unbeschadet. Unzählige Bläss- und Zwerggänse, Weißstörche, Zwergsäger, Eistaucher, Brachvögel und Uferschnepfen aus Skandinavien, Sibirien und arktischen Regionen überwintern am Niederrhein zwischen Duisburg und der holländischen Grenze. Mit eigenem Auto oder unter fachkundiger Leitung zu erkunden. Aktuelle Auskünfte und Angebote über die jeweiligen örtlichen Vertretungen.

Schon gewußt?

Mäusezähnchen. Wer weiß schon, dass Mäuse die härtesten Zähne der Welt besitzen? Härtegrad 9,6. Nur Diamanten erreichen einen höheren Wert. Mit Härtegrad 10 gelten sie als das härteste, natürlich vorkommende Material. Sie können nur von anderen Diamanten geritzt werden. Selbst Mäuse würden sich an ihnen die Zähne ausbeißen. Aber Mäuse halten sich ohnehin meistens nicht dort auf, wo Diamanten anzutreffen sind. Ansonsten bekommen sie fast alles durch. Echt bissfest.
 
 
 
 
 


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