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Sambia (Zambia)

Der wenig bekannte Binnenstaat im südöstlichen Afrika (752.614 qkm/13,5 Mio. Einw.) bietet Pirscherfahrungen der Sonderklasse. Asphaltierte Straßen, glatte Pisten und hotelartige Lodges sind eher die Ausnahme. Rund 20 Nationalparks bedecken knapp ein Viertel der Landesfläche und zählen trotz Wilderei zu den ursprünglichsten und tierreichsten Reservaten der Region. Nur ein Teil ist bisher erschlossen. Von Flussmulden gegliederte Hochebenen (1.000 bis 1.400 m NN), in Süd-Nordrichtung ansteigend, von Inselbergen und Gebirgsstöcken überragt, prägen das Land. Die Makutu Mountains (2.164 m NN) bilden die höchste Erhebung. Der Westen mit dem sandigen Quellgebiet des Sambesi ist ein Ausläufer der Kalahari Wüste. Überschwemmungs- und Sumpflandschaften vervollständigen das Landschaftsrelief. Im Dreiländereck mit Simbabwe und Botswana stürzen die Fluten des Sambesi als Victoria Fälle in ein 120 Meter tiefes Engtal. Ein gigantisches Schauspiel. Laubabwerfender lichter Trockenwald (Miombo) beherrscht die Vegetation des Hochlandes. Dornensträucher durchsetzen die Wälder der Flussauen (Mopane). Hier ist der Affenbrotbaum (Baobab) zu finden. Offene Grasfluren prägen die Überflutungsgebiete. Um die Mweru und Bangweulu Seen bestehen großflächige Papyrus Sümpfe. Elefanten, Zebras, Giraffen, Büffel, Löwen, Leoparden, Hyänen, Flusspferde, Krokodile, Antilopen und viele Vogelarten fühlen sich in Sambia bestens aufgehoben. Ein Ausnahmeziel selbst für erfahrene Afrikareisende.

Kurz und knapp. Ursprüngliche Natur in kleiner Gruppe. Abends am Lagerfeuer den Rufen von Löwen, Hyänen oder Nachtvögeln lauschen. Spärlich erhellte Dunkelheit in den Camps als Schuss Romantik begreifen. Die manchmal knochenharten Fahrten im Geländewagen wegstecken. Einem Hauch von Abenteuer nicht abgeneigt. Gute Voraussetzungen für eine Reise durch Sambias wilden Norden. Zum Auftakt vielleicht einen der tierreichsten Parks Südostafrikas, South Luangwa Nationalpark. Die Bangweulu Sümpfe, Wasserfälle und das Alltagsleben in den Dörfer bis zum Tanganyika See sollte nicht fehlen. Sambia besitzt ein mildes Tropenklima, das durch die Höhenlage gemäßigte Temperaturen aufweist (Kalttropen). Es gibt drei Jahreszeiten. Als beste Reisezeit werden die kühlen Monate Mai bis September (Trockenzeit) mit Temperaturen von 15° bis 27 °C bevorzugt. Im Juni/Juli können die Morgentemperaturen auf 10 °C, die Nachttemperaturen auf 4,5 °C absinken. Die kurze heiße Trockenzeit im Oktober/November wartet mit Temperaturen von 24° und 32 °C auf. Heftige tropische Stürme begleiten die schwülheiße Regenzeit von Dezember bis April. Die Durchschnittstemperaturen in dieser Zeit pendeln zwischen 27° und 38 °C. Tagsüber wechseln sich starke Regenschauer mit stellenweise sonnigem Wetter ab.

 

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