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Neuseeland

Wohl nirgendwo auf der ‚anderen Seite der Welt’ wirkt Natur ursprünglicher und schöner als auf den tausendgrünen Inseln im Südpazifik. Mit 268.680 Quadratkilometern, rund zwei Drittel der Fläche Deutschlands, und gerade mal 4,4 Millionen Einwohnern überschaubar groß. Viel Platz auf jeder der drei Hauptinseln (Nord-/Südinsel, Stewart Island) und den mehr als 700 kleineren, meist unbewohnten Eilanden. Viel Raum für Landschaften, Tiere, Vögel und Pflanzen, die anderswo oft nicht zu finden sind. Ob Regenwälder und Riesenfarne, Fjorde und Alpengletscher, Palmenstrände und Halbwüsten, Vulkanberge oder dampfende Wasser, das Land hat mannigfache, fesselnde Seiten. George Bernard Shaw sprach vom ‚Achten Weltwunder’. Neuseelands polynesische Ureinwohner, die Maoris, sahen in den Inseln ihr Paradies. Zwanzig Prozent des Landes sind unter Schutz gestellt. Nationalparks und andere Naturschutzgebiete laden zu Entdeckungen ein. Unzählige Wanderwege bieten Erlebnisse der besonderen Art. Eindrücke, die Balsam für die Seele sind. Fast alle, die einmal da waren, wollen möglichst bald wieder hin. Neuseeland – Natur im großen Stil!


Kurz und knapp.
Neuseelands Insellage im südwestlichen Pazifik, Größe und Oberflächengestaltung bedingen ein überwiegend gemäßigtes Klima. Die Jahreszeiten verlaufen denen in Europa entgegengesetzt. Obschon die Sommertemperaturen im äußersten Norden (Bay of Islands) durchaus subtropische Werte und die alpinen Regionen der Südinsel im Winter minus 10°C erreichen können, kennzeichnen maritime Einflüsse mit milden Temperaturen, mäßigen Regenfällen und Sonnenschein das Gesamtbild. Als bevorzugte Reisezeiten gelten der Frühling (September bis November) und Sommer (Dezember bis Februar/März). Aber auch Herbst (April bis Mai) und Winter haben ihre Vorzüge und sind zudem preiswerter. Besondere Gesundheitsrisiken bestehen nicht. Für deutsche Staatbürger reicht zur Einreise ein biometrischer oder maschinenlesbarer Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeitsdauer über das Reiseende hinaus. Neuseeland bietet Stoff für viele Reisen. In kleiner Gruppe oder individuell. Wie viel Neuseeland darf es sein?


Neuseeland quer durch. Zu Lande, zu Wasser, aus der Luft. Zweieinhalb Wochen Naturschönheiten und Besonderheiten zwischen Auckland (Nordinsel) und Christchurch (Südinsel). Die natürliche und kulturelle Vielfalt Neuseelands. Erlebnisse und Entdeckungen auf bekannten und weniger befahrenen Reisewegen. In kleiner Gruppe mit komfortablen Kleinbus und deutschsprachiger Reiseleitung. Uralte Kauri-Wälder. Idyllische Seen, ungezähmte Flüsse. Geysire, Dämpfe, Fumarolen. Romantische ‚Südseelandschaften’. Fjorde, Gletscher und Hochgebirge. Wanderungen, Schiffs- und Bootsfahrten. Originelle Sonderexkursionen. Übernachtungen in Hotels, Motels, Lodges und Farmhaus mit Teilverpflegung. Auckland, Coromandel, Rotorua, Taupo, Wanganui River, Taihape (Rangitikei River), Wellington. Fähre Nord-/Südinsel. Marlborough Sounds, Picton, Nelson Lakes NP (Rotoiti Lake), Punakaiki (Pfannekuchenfelsen), Westküste, Franz Josef/Fox Glacier, Haast Pass, Wanaka, Queenstown, McKenzie Country, Mount Cook, Canterbury Plains, Banks Peninsula, Christchurch. Reisetermine Oktober bis April. In Nord-/ Südrichtung oder umgekehrt. Spannend, fesselnd, den langen Flug halb um die Welt immer wert!

Neuseelands natürliche Seiten. Flora und Fauna hautnah. Zweieinhalb Wochen unterwegs zu ausgesuchten Nationalparks und außergewöhnlichen Naturschauplätzen zwischen Auckland (Nordinsel) und Christchurch (Südinsel). Deutschsprachig geführte Kleingruppenreise. Mit leichten und mittleren Wanderungen. Auf den Spuren von Kiwis, Albatrossen, Waldpapageien, Seerobben und Pinguinen. Schiffsübernachtung im Milford Sound. Heiße Quellen, ertrunkene Flüsse, wilde Küsten und gemäßigte Regenwälder inbegriffen. Für Besucher, die Neuseelands natürliche Schätze intensiv erkunden möchten. Fahrt im 12-sitzer Mikrobus. Hotels und Motels der Mittelklasse mit Frühstück und weiteren Mahlzeiten. Auckland, Rotorua (Te Puia Thermal Park), Tongariro NP (Alpine Crossing), Kapiti Coast/Insel, Wellington (Wildlife Reservat). Fähre Nord-/Südinsel, Picton, Nelson/ Abel Tasman NP, Cape Foulwind, Westküste, Paparoa NP (Punakaiki), Hokitika, Franz Josef/Fox Glacier, Westland NP (Lake Moeraki), Haast Pass, Wanaka (Aspiring NP), Queenstown, Te Anau, Milford Sound, Otago Halbinsel, Dunedin, Moeraki Boulders, Mount Cook, McKenzie Country, Christchurch. Reisetermine Oktober bis April. In Nord-/ Südrichtung oder umgekehrt. Wildes Neuseeland. Ein besonders Reiseerlebnis.

Neuseeland zum Selbstfahren. Auf eigenen Wegen. Wenn Linksverkehr und Inselenglisch keine echten Hindernisse bedeuten, wäre vielleicht eine individuelle Rundreise auf eigene Faust genau das Richtige. Das Land am schönsten Ende der Welt am Steuer eines Mietwagens. Mit reservierten Unterkünften und vorgebuchter Fährpassage. Keine lästige Quartiersuche. Gestaltung des Tagesverlaufs nach persönlichen Vorstellungen und Wünschen. Stopps unterwegs, wie und wo es gerade gefällt. Wer jedoch lieber die eigenen „Vier Wände“ immer dabei haben und unabhängig von jeder Unterkunft den Rhythmus der Reise selbst bestimmen und einfach dort verweilen möchte, wo Neuseeland besonders einladend wirkt, wäre mit einem Camp- oder Wohnmobil besser bedient. Allerdings bestehen je nach Personenzahl, Mietstation, Ausstattung, Versicherungen, Reisedauer und Saison deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Campermarken. Das passende Fahrzeug zu finden, bedarf sorgfältiger Planung. Damit Neuseeland im Auto und im Camper zu einem unbeschwerten Vergnügen wird.

Neuseelands subantarktische Inseln. Schiffsexpedition Südpolarmeer. Entlegen, isoliert im südlichen Ozean und nahezu unbekannt. Chatham Islands, rund 700 Kilometer östlich der Hauptinseln nahe der Internationalen Datumsgrenze. Snares Islands, Auckland Islands, Campbell Islands, Antipodes Islands, Bounty Islands und Macquarie Islands, 200 Kilometer und mehr südlich der Südinsel. Weltnaturerbe. Wetterwendisch, unbewohnt, unter Kennern als Albatross Breitengrade bekannt. Mit der höchsten Artenvielfalt an Seevögeln weltweit. 120 Arten, darunter 40 Prozent aller Albatrosse und 50 Prozent der Pinguine. Vogelbeobachtungen am Rande der Unwirtlichkeit. Im November, zur besten Reisezeit. An Bord eines kleinen, eistauglichen Expeditionsschiffes zur „anderen Seite“ der Antarktis. Eine der letzten Grenzregionen der Erde. Ein außergewöhnliches Naturerlebnis. Exklusiv und extrem.



Markenzeichen Kiwi

Mehr als ein seltsamer Vogel. Flugunfähig, nachtaktiv und je nach Lehrmeinung mit drei bis fünf Arten in den Wäldern aller drei Hauptinseln Neuseelands vertreten. Ihre verborgene Lebensweise macht sie nahezu unsichtbar. Schrille Lautäußerungen sind oft das einzige, was in freier Natur vom Kiwi (Apterygidae) überhaupt mitzubekommen ist. Sie pfeifen das ganze Jahr und die ganze Nacht hindurch, außer bei starkem Wind und in sehr hellen Vollmondnächten. Für Vögel eher ungewöhnlich, bewegen sie sich bei völliger Dunkelheit mit ihrem guten Gehör und Geruchssinn durch Unterholz und Gesträuch. Sie tragen ein braunes Gefieder, das fast wie ein Pelz wirkt. Der extrem lange Schnabel und die sehr weit nach hinten verlagerten, kräftigen Beine geben dem schwanzlosen Vogel ein beinahe ovales Aussehen. Als Nationalsymbol stehen Kiwis hoch im Kurs. Die Neuseeländer selbst bezeichnen sich als Kiwis. Da wundert es nicht, dass die Chinesische Stachelbeere (Actinidia deliciosa) unter der Bezeichnung Kiwifrucht bekannter ist als unter ihrem eigentlichen Namen. Als wäre das nicht genug, kommt auch die staatliche Rentenkasse (Kiwisaver) nicht ganz ohne Kiwi aus. Ein vielseitiger Neuseeländer eben!

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